DEUTSCH
26 Jun 2019

REFERENZ: Biostickies, Danijela Stielow

DIE LECKERLIES-MANUFAKTUR.

„BIOSTICKIES dahinter stehe ich. In meiner Leckerlie-Manufaktur in Reutlingen fertige ich in Eigenregie jedes einzelne Kilo liebevoll von Hand." Danijela Stielow

"Angefangen hat alles mit einem Gespräch mit meinem lieben Freund Stephan Fischer über die schlechte Qualität der Leckerlies, die momentan landläufig erhältlich sind. Zu groß, zu bröselig, zu ungesund, zu künstlich. Was gibt es für Alternativen, wenn wir unsere Pferde nicht mit billigen Ersatzstoffen belohnen wollen, sondern mit einer für das Pferd artgerechten Variante? Wir haben den aktuellen Markt abgegrast, aber nicht das richtige gefunden. Aus dem ständigen Witz, selber solche Leckerlies herzustellen, ist dann die Idee der Biostickies entstanden. Und nach (sehr) vielen Überlegungen, Konzepten, Ideen und Gesprächen haben wir uns anfangs zusammen ans Werk gemacht! So entwickelte sich das Konzept weiter vom Basisprodukt bis zur Kräuterergänzung welche komplett nach dem Bedarf der Kunden kombiniert werden kann. Die Idee sollte aber über den reinen Nutzen für das Pferd hinausgehen und eine umweltfreundliche Produktion und Verpackung mit einschließen. Ganz oder gar nicht! Also alles BIO von A bis Z. Das habe ich geschafft. Und bin sehr stolz drauf!

Der Idee folgte die Tat. Nach intensiver Internetrecherche wurde ich auf den Hersteller ECOKRAFT AG aufmerksam. Von der Zerkleinerung bis zum Abfüllen - für jeden Bedarf die passende Maschine. Einer telefonischen Erstberatung folgte kurzer Zeit darauf ein Termin vor Ort in Deggendorf zu einem Materialtest. Hierzu nahm ich verschiedenste Materialmischungen mit und es wurde die für meine Qualitätsansprüche passende Matrize ermittelt. Dieser Test war für mich sehr wichtig, da hier neben einem reinen Test (ob es überhaupt funktioniert) auch eine Amortisationsrechnung mit Angabe des ermittelten Durchsatzes kg/h, der zu erwartenden Investitionskosten sowie eine wichtige technische Beratung enthielt.

100% eigene BIO-Mischungen herstellen zu können war mein Herzenswunsch und heute bin ich nicht nur Produzentin für mich und ein paar Freunde, sondern ich lebe davon. Derzeit produziere ich 5 Standard Mischungen in Verpackungseinheiten von 125 g bis 5 kg Einheiten.

Neben meinem Online-Shop www.biostickies.de beliefere ich zahlreiche Pferdegestüte direkt. Nächstes Jahr plane ich die Expansion ins Ausland da ich mir sicher bin, dass Leckerlies in Top Qualität auch bei Pferdeliebhabern im Ausland ein sehr gute Chance haben.

Seit der Anschaffung im Jahr 2017 konnte ich einen Umsatz im 6-stelligen Bereich erzielen - Tendenz stark steigend!

Mit dem Team von Ecokraft habe ich mich immer super beraten gefühlt, die komplette Pelletieranlage ist bei Ecokraft modular aufgebaut und so kann man mit steigenden Produktionsmengen auch die Produktionsstraße immer weiter ausbauen. Man kann klein beginnen und dann gibt es nach oben keine Grenzen.

Die Entscheidung die Anlage von Ecokraft anzuschaffen und den Weg in die Selbständigkeit zu bestreiten hat mein Leben unglaublich verändert und bereichert, denn ich liebe was ich tue, jeden Tag.“

Danijela Stielow

26 Jun 2019

Dünger aus Schafwolle: Wollpellets fördern Pflanzenwachstum | Unser Land | BR Fernsehen

Markus Schnitzler aus Dießen am Ammersee ist Metzger, Bio-Schäfer im Nebenerwerb und Tüftler. Das Fleisch seiner Schafe verkauft sich gut und mittlerweile auch die Wolle: In Form von Pellets als Dünger für den Garten. mineralreichen Düngepellets.

 

14 Nov 2018

Die ECOKRAFT-Technologie für Biertreber zur Herstellung hochwertiger Futtermittel im Einsatz

„Ich würde die ECOKRAFT AG auf einer Skala von 1 bis 10 mit einer sehr guten 8 bewerten und das Unternehmen als kompetenten Prozesslieferanten weiterempfehlen.“
Landwirt Alexander Schmidle

Herr Schmidle, was sind eigentlich Biertreber und wie entstehen diese?
In Mälzereien wird Braugerste ohne Zusätze, durch weichen und keimen, biologisch aufgeschlossen. Während diesem Vorgang wird die enthaltene Stärke teilweise in Zucker umgewandelt. Aus Braugerste wird sodann Malz. Bei der Weiterverarbeitung in den Brauereien wird, um die gewünschte Struktur zu erhalten, das Malz von Einmaischen geschrotet. Dieser Maischprozess sorgt dafür, dass die restliche Stärke in Zucker umgewandelt wird. So entsteht der Biertreber. Beim Läutern wird schließlich die flüssige Bierwürze von den Biertrebern getrennt. Biertreber sind aufgrund ihrer wertvollen Nährstoffe und diätetischen Wirkung ein hochwertiges Futtermittel.

Wieso hochwertig?
Hochwertig, weil es sich hervorragend zur Ergänzung von Maissilage, Futterrüben und Getreide eignet und das Eiweißverhältnis in etwa 1 zu 3 beträgt. Ferner handelt es sich um Pansen-stabiles Eiweiß. Das Futtermittel ist einfach und ohne Zusätze zu silieren, trägt zu einer Erhöhung der Grundfutteraufnahme bei und führt zugleich zu einer besseren Ausnutzung der gesamten Futtermittelration. Die deutlich bessere Bewertung von Biertreber DLG-Futterwerttabellen erklärt die bekannte Steigerung der Milchleistung durch den Einsatz von Biertreber in der Ration.

Von wem erhalten Sie die Biertreber?
Das Material erhalte ich von Brauereien, zu 90 Prozent aus der Schweiz. Zu den namhaften Brauereien zählen unter anderem Feldschlösschen, Rothaus und Fürstenberg. Das Material wird von einem Händler angeliefert, aufgrund des Flüssigkeitsgehalts von etwa 20 Prozent zunächst bei mir getrocknet und sodann im Lohn pelletiert. Will heißen: Der Händler holt das Material in Pellet-Form dann wieder bei mir ab und verkauft es schließlich als Futtermittel. Der Vorteil für den Händler: Bei mir läuft die Anlage im Veredelungsverkehr, Abgaben in Form von Zöllen entfallen.

Wie schnell muss das Material getrocknet und pelletiert werden und was bekommen Sie pro Tonne?
Innerhalb von weniger als 3 Tagen. Ich nehme vom Händler jede Woche maximal 75 Tonnen ab. Pro Tonne bekomme ich 125 Euro. Mit mir kann man demzufolge sicher kalkulieren. Das Material ist hochwertig und sollte daher nur als Futtermittel eingesetzt werden.

Herr Schmidle, was zeichnet aus Ihrer Sicht die erfolgreiche Geschäftsbeziehung zu ECOKRAFT aus?
Gegenseitiges Vertrauen, Einhaltung von Terminen und die schnelle Lieferung von Ersatzteilen. Das schafft ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit.

Wie kam der Kontakt mit ECOKRAFT zustande?
Ich habe aktiv nach einer Pelletier-Anlage recherchiert, weil ich mit meiner alten Anlage-Technik nicht mehr zufrieden war. Im Internet habe ich dann ECOKRAFT gefunden. Dann haben wir uns getroffen und alles besprochen. Die neue Technologie und das Team haben mich überzeugt und ich bin bisher sehr zufrieden.

Was ist das Besondere an dieser ECOKRAFT-Anlage?
Die Anlage ist größer, die Matrize hält wesentlich länger und die Qualität der Pellets ist im Vergleich zu früher tatsächlich besser. Und: Ich kann eine höhere Menge an Biertreber jetzt verarbeiten.

Warum haben Sie sich für ECOKRAFT entschieden und wie bewerten Sie die gemeinsame Zusammenarbeit?
Ich bin mit der Zusammenarbeit und der Technologie grundsätzlich zufrieden. Die Geschäftsbeziehung ist durchweg fair und angenehm.

…und auf einer Skala von 1 bis 10?
Eine sehr gute 8.

Würden Sie aufgrund der gesammelten Erfahrungswerte die ECOKRAFT AG weiterempfehlen und warum?
Ich würde ECOKRAFT definitiv weiterempfehlen, weil Anlagentechnik, Beratung und Service insgesamt sehr gut waren. Wenn die Lieferzeiten bei Ersatzteilen noch verkürzt werden könnten, gäbe es eine 10 (lacht).

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Schmidle.
Immer gerne.

 

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02 Nov 2018

Innovative Pelletier-Systeme für Hopfenanbau

ECORKAFT AG: Direktaussteller BrauBeviale 2018 in Halle 6 / 6-331h

- Alle Hopfenarten einfach und schonend pelletierbar
- ECOKRAFT-Technologie senkt Transportkosten nachhaltig
- Wertvolle Inhaltsstoffe bleiben in Pellet-Form länger haltbar
- Hervorragende Kundenbewertung für das ganze ECOKRAFT-Team
- Mehr unter www.ecokraft.com und www.hoppecruyt.be

Deggendorf, 2. November 2018. Die ECOKRAFT AG mit Geschäftssitz in Deggendorf bietet innovative Pelletier-Systeme für den Hopfenanbau und wird als Direktaussteller vom 13.-15.11.2018 im Messezentrum Nürnberg auf der weltweit bekannten Fachmesse BrauBeviale 2018 in Halle 6 / 6-331h anwesend sein. „Die ECOKRAFT AG bietet mit ihren neuartigen Pelletier-Systemen eine Schlüsselinnovation zur Verarbeitung qualitativ hochwertiger Rohstoffe wie etwa Hopfen an. Der wesentliche und technologiesensible Baustein trägt in der Prozesskette zu mehr Effizienz, einer höheren Qualität aller Hopfensorten sowie zu einer wesentlichen Zeitersparnis bei“, erklärt Reinhold Eder, CEO und Vorstandsvorsitzender der ECOKRAFT AG. Als gutes Beispiel diene hierfür die erst vor kurzem in Betrieb genommene ECOKRAFT-Anlage in Proven, einer Gemeinde Poperinges in Westflandern (Belgien). „Dort pelletiert unsere Anlage Hopfendolden zu Pellets. Schnell. Effektiv. Nachhaltig und in bester Qualität“, so Geschäftsführer Reinhold Eder und merkt an, dass tatsächlich alle Hopfenarten einfach und schonend zu Pellets gepresst werden können. Dies senke ebenso die Transportkosten.

Wertvolle Inhaltsstoffe bleiben in Pellet-Form länger haltbar
Der in 4. Generation familiengeführte Hopfenbetrieb ’t Hoppecruyt im belgischen Proven setzt mit großem Erfolg auf die neue ECOKRAFT-Technologie. „Wir pflanzen den weltweit bekannten belgischen Aromahopfen an. Die Hopfendolden werden mit all den wertvollen Inhaltsstoffen sodann für die einheimischen belgischen Brauereien schonend verarbeitet“, sagt Wout Desmyter, Inhaber des Familienunternehmens ’t Hoppecruyt und ergänzt: „Wir wollen den allerbesten Qualitätshopfen für bestes belgisches Bier produzieren. Das ist unser Leistungsversprechen, das wir gegenüber unseren Kunden, den belgischen Brauereien, stets einhalten wollen.“ Die   Hopfensorten sind unter anderem Saphir, Golding East Well, Northen Brewer, Groene Bel, Record oder Sorachi Ace. Jede Hopfenart habe ihre eigenen Eigenschaften, womit Brauereien unterschiedlichste Biersorten produzieren können. „Die Technologie von ECOKRAFT arbeitet auf unserem Hof sehr zuverlässig, sie nimmt wenig Platz ein und überzeugt durch einen geringen Strombedarf. Und die Qualität der Pellets ist wirklich hervorragend“, stellt Benedikte Desmyter frohgemut fest, weil zuvor die Hopfenblüten nur lose verpackt und verschweißt wurden. Dies führte dazu, dass aufgrund höherer Volumina mehr Verpackungsmaterial eingesetzt werden musste und durch das längere Lagern die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gingen. „Der gesamte Prozess der Verarbeitung der Hopfendolden bis zur Vakuumverpackung findet jetzt dank ECOKRAFT in nur 24 Stunden statt. Das ist für uns ein unverzichtbarer Garant für Frische und besten Geschmack“, weiß Wout Desmyter zu berichten. Überdies erhöhe man durch die Verdichtung des Materials zu Pellets vor allem die Qualität der Ware und „die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben in Pellet-Form länger haltbar“, so Desmyter weiter.

Starke Beratungsleistung
Und wie bewertet die Familie Desmyter das bisher Erreichte dank ECOKRAFT? „Wir haben die ECOKRAFT AG zunächst im Internet gefunden, der Service war dann wirklich hervorragend und jetzt wo die Anlagentechnik steht, stellen wir fest, dass sich die Investition tatsächlich gelohnt hat. Auf einer Skala von 1 bis 10 würden wir die Produkte und die Beratungsleistung von ECOKRAFT daher mit 10 bewerten und ECOKRAFT weiterempfehlen“, betont die Familie Desmyter einhellig. Und wie geht es jetzt weiter? „Die Ernte 2018 ist abgeschlossen und die fertigen Pellets gehen jetzt in den Versand an die Brauereien. Wir werden auch noch Hopfen im Lohn pressen und uns dann auf die kommende Saison vorbereiten. Aufgrund der ECOKRAFT-Technologie wird die Qualität der Pellets wieder sehr gut sein. Das macht uns schon jetzt glücklich und stolz, weil wir dadurch unsere Kunden nachhaltig begeistern können“, stellt Benedikte Desmyter abschließend fest. Wer mehr über die Anlagentechnik von ECOKRAFT erfahren möchte sollte daher die BrauBeviale 2018 in Nürnberg besuchen kommen. Dort findet man das Team der ECOKRAFT AG in Halle 6 / 6-331h.

Die Hopfendolden werden im belgischen Hopfenbetrieb ’t Hoppecruyt mit all den wertvollen Inhaltsstoffen für die einheimischen belgischen Brauereien schonend verarbeitet.

DOWNLOAD PRESSEMITTEILUNG (PDF)  PRESSEBERICHTERSTATTUNG VOM 7.11.2018

30 Okt 2018

ECOKRAFT-Technologie für Menschen in Haiti im Einsatz!

Haiti ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt und das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Die Wirtschaft des Landes ist schwach und das politische System instabil. Die Bevölkerung leidet unter allgegenwärtiger Gewalt und Arbeitslosigkeit; Unter- und Mangelernährung sind weit verbreitet. Die Situation wird zudem durch regelmäßige Umweltkatastrophen verschärft. Mit energieeffizienten Kochern und Agroforstwirtschaft möchte die Caritas Schweiz im Auftrag der Europäischen Union, die negativen Effekte der Klimaveränderung mildern und den Menschen eine wirtschaftliche Perspektive geben. François Baumgartner sprach mit Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung, Caritas Schweiz und Reinhold Eder, CEO und Vorstandsvorsitzender der ECOKRAFT AG zu einer erst vor kurzem realisierten Werkstatt für Pyrolysekocher.

Herr Angermaier, wofür steht die Caritas Schweiz?
Angermaier: Die Caritas Schweiz verhindert, lindert und bekämpft Armut in der Schweiz und weltweit in mehr als 30 Ländern. Zusammen mit dem Netz der regionalen Caritas- Organisationen setzt sich die Caritas Schweiz für Menschen ein, die in der Schweiz von Armut betroffen sind: Familien, Alleinerziehende, Arbeitslose, Working Poor. Die Caritas betreut Asylsuchende sowie Flüchtlinge und leistet Rechtsberatung. Zudem vermittelt sie Freiwillige für soziale Einsätze. Überdies leistet die Caritas weltweit Nothilfe bei Katastrophen und engagiert sich im Wiederaufbau. Mit ihren Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit setzen wir uns in den Bereichen Ernährungssicherheit, Wasser, Klimaschutz und Katastrophenprävention, Migration, Bildung und Einkommensförderung für Kinder und Erwachsene ein. Die Caritas Schweiz ist ein eigenständiger Verein mit Sitz in Luzern. Das Hilfswerk ist Mitglied des internationalen Caritas-Netzwerks. Dieses umfasst weltweit Organisationen in 165 Ländern.

Wie kam der Kontakt mit ECOKRAFT zustande?
Angermaier: Der Geschäftskontakt mit ECOKRAFT besteht schon seit längerer Zeit. Wir hatten schon für ein Projekt in Tadschikistan eine Maschine der ECOKRAFT AG gekauft. Dort wird erfolgreich Schafwolle pelletiert. Der Grund: ECOKRAFT konnte alle Anforderungen und Zertifizierungen erfüllen. Der Service und das Qualitätsmanagement haben überzeugt.

Eder: Wir setzen auf nachhaltige und robuste Geschäftsbeziehungen auch auf dem Geschäftsfeld der Entwicklungshilfe. Für uns ist es immer ein Herzensanliegen uns im karitativen Umfeld mit solchen Projekten engagieren zu können. Wir freuen uns daher, dass wir mit einem starken Partner wie der Caritas Schweiz erfolgreich kooperieren und anspruchsvolle Projektvorhaben umsetzen können.

 

„Die Projekte werden in diesem Bereich stets offiziell ausgeschrieben. Das fand auch für das Projekt in Haiti statt. ECOKRAFT konnte sich mit den relevanten Zertifikaten, und dem Preis-Leistungsverhältnis erneut durchsetzen.“

Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung Caritas Schweiz

 

 

Was musste im Vorfeld zur Umsetzung des Entwicklungshilfe-Projekts in Haiti alles geklärt werden?
Eder: Unser Vorteil ist, dass unsere Technologie modular aufgebaut ist und sich sehr flexibel an die gegebenen Strukturen vor Ort anpassen lässt. Ferner müssen die oftmals aufwendigen Sicherheitsbestimmungen in einem politisch instabilen Land beachtet werden. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind sehr wichtig. Da müssen wir besser werden.

Angermaier: Die Projekte werden in diesem Bereich stets offiziell ausgeschrieben. Das fand auch für das Projekt in Haiti statt. ECOKRAFT konnte sich mit den relevanten Zertifikaten, der Beratungskompetenz und dem Preis-Leistungsverhältnis erneut durchsetzen. Wir mussten zudem den Standort für die gesamte Anlage festlegen. Hierzu zählte ebenso die Klärung der Stromversorgung.

Herr Eder, was ist das Besondere an dieser ECOKRAFT-Anlage?
Eder: Für die Verarbeitung der Biomasse zu Heizpellets kommen eine Schneidmühle SM 200 und eine Pelletpresse RP 15 zum Einsatz. Die Schneidmühle SM 200 ist für verschiedenste Materialien ideal geeignet. Der günstige Anschaffungspreis, das robuste, geteilte Stahl- und Schweißgehäuse, die gute Reinigungsmöglichkeit sowie der leichte Messer- und Siebwechsel zeichnen diese Schneidmühle aus. Die Rotormesser sind nach der neuesten V-Schnitt-Technologie angeordnet, die stets für ein hochwertiges Mahlgut sorgen. Die RP15 ist hingegen speziell für feinkörnige Biomassen entwickelt worden. Daher kann die Zuckerrohr-Bagasse sehr gut pelletiert werden. Beide Anlagen wurden zudem an das vorhandene haitianische Stromnetz angepasst, sodass ein 32 Ampere Kraftstecker vollends ausreicht. Das alles ermöglicht die einfache Handhabung und Wartung der Maschinen und einen mit maximal 15 kw/h geringen Strombedarf.

Wozu trägt die neue Werkstatt also bei?
Angermeier: Wir stellen diese Pyrolysekocher in der Werkstatt her. Diese werden sodann an die Haushalte verkauft. Für die Öfen braucht man zudem Pellets. Bisher wurde mit Kohle und damit CO2 intensiv geheizt. Jetzt heizen wir mit Pellets, die aus umweltfreundlicher Zuckerrohr-Bagasse mit einer Vergaser-Anlage hergestellt werden. Die Biokohle, welche als Pyrolyserückstand entsteht, kann sodann zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Die mit Kompost angereicherte Pflanzenkohle, welche in den Boden eingearbeitet wird, erhöht die Bodenfruchtbarkeit, wirkt als einfacher CO2-Speicher und leistet damit vor Ort einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Das nennen wir dezentrale, umweltschonende und nachhaltige Energieversorgung.

Eder: Die komplette Maschine zur Herstellung der Pellets ist mit einem extrem geringen Energiebedarf verbunden und kann sehr einfach bedient werden. Somit können sich die Haushalte wieder autonom eine warme Mahlzeit zubereiten. Es werden für Menschen außerdem neue Einkommensmöglichkeiten generiert. Gleichzeitig können die vorhandenen Ressourcen des Landes genutzt werden. Das verhindert die weitere Abholzung und die damit verbundene Bodenerosion und unterstützt die Bemühungen zur Wiederaufforstung lokaler Wälder.

Warum haben Sie sich für ECOKRAFT entschieden und wie bewerten Sie die gemeinsame Zusammenarbeit?
Angermaier: Die Zusammenarbeit lief im Großen und Ganzen ganz gut. Die Projekte sind allerdings sehr anspruchsvoll. Interkulturelle Kommunikation ist da immer sehr wichtig. 

Eder: Die Caritas Schweiz überzeugt durch eine hohe Professionalität im Hinblick auf die Umsetzung anspruchsvoller Projektvorhaben in der Entwicklungshilfe.…und auf einer Skala von 1 bis 10?

Angermaier: Eine 7. Sind Sie damit zufrieden? 

Eder: Absolut. Wir würden die Zusammenarbeit mit einer 9 bewerten und uns über weitere Projektvorhaben sehr freuen.

Gibt es einen globalen Trend und weitere Beispiele für die Umsetzung solcher Erfolgsgeschichten?


Angermaier: Die Verwertung von Abfallprodukten wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das ist schon etwas Neues, was wir bei Klimaprojekten derzeit erleben. Die Technologie wird darüber hinaus sicherlich auch im industriellen Kontext wichtiger werden.

Eder: Das sehen wir genauso.

„Die Caritas Schweiz überzeugt durch eine hohe Professionalität im Hinblick auf die Umsetzung anspruchsvoller Projektvorhaben in der Entwicklungshilfe.“

Reinhold Eder, CEO und Vorstandsvorsitzender ECOKRAFT AG

Herr Angermaier, würden Sie aufgrund der gesammelten Erfahrungen die ECOKRAFT AG für ähnliche Projekte weiterempfehlen und warum?
Angermaier: Auf jeden Fall. Vor allem finden wir, dass das Test-Pelletieren bei ECOKRAFT zur positiven Entscheidungsfindung beiträgt. Der vorgenannte Testlauf hilft dem Kunden und Auftraggeber Vertrauen aufzubauen, womit die Investitionsentscheidung für eine solche Anlagentechnik besser begründet werden kann. 

Und wie geht es jetzt weiter?
Angermaier: Die Entwicklungszusammenarbeit mit anderen Ländern bildet bei uns auch in Zukunft einen Schwerpunkt unseres ganzheitlichen Engagements. Zudem haben wir schon das nächste Projektvorhaben für Uganda auf dem Schirm. Ich denke, dass wir hier sicherlich erneut auf ECOKRAFT zukommen werden. Denn: Wir schätzen einfach die Flexibilität und den Anspruch an Qualität.

Eder: Und wir werden mit neuen Innovationen auch in Zukunft einen substantiellen Beitrag für weitere Projektvorhaben im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit leisten. Der Einsatz unserer Technologien in einer von Umweltkatastrophen strapazierten Region wie etwa Haiti eröffnet Menschen eine kleine wirtschaftliche und zugleich umweltfreundliche Perspektive.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: https://www.caritas.ch/de/startseite.html

DOWNLOAD INTERVIEW (PDF)  IHK MAGAZIN NOVEMBER 2018

DEGGENDORFER ZEITUNG DEZEMBER 2018

24 Sep 2018

PRESSEFEEDBACK: Die Wirtschaftszeitung

 

Wirtschaftszeitung, Nr. 10 Oktober 2018
Mehr unter: www.die-wirtschaftszeitung.de

 

DOWNLOAD ARTIKEL (PDF)

14 Sep 2018

ECOKRAFT als Technologiepartner der Caritas Schweiz

- Entwicklungshilfeprojekt in Haiti erfolgreich umgesetzt.
- Neue Werkstätte für Pellets und Pyrolysekocher
- ECOKRAFT Pelletiermaschinen im Einsatz

Die ECOKRAFT AG setzt als Kooperationspartner der Caritas Schweiz im Bereich der aktiven Entwicklungshilfe neue Akzente und realisierte in Haiti eine kleine Produktionsanlage zur Herstellung von Heizpellets.

 

Die ECOKRAFT AG setzt als Kooperationspartner der Caritas Schweiz im Bereich der aktiven Entwicklungshilfe neue Akzente. Das jüngste Projekt fördert in Haiti (Léogâne und Carrefour) die Nutzung nachhaltiger Energie durch die Herstellung, Vermarktung und den Verkauf sogenannter Pyrolysekocher. „Das ursprüngliche Problem bestand darin, dass kein geeignetes Stromnetz vorhanden war, womit das Zubereiten einer warmen Mahlzeit für tausende Haushalte schwerfiel. Gleichzeitig sind sehr viel Abfallholz und Biomassen aus dem Rohrzuckeranbau vorhanden, dieses Material kann aber auch nicht genutzt werden, da keine Holzöfen vorhanden sind“, erklärt Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung, Caritas Schweiz „Die Lösung war die Errichtung eines kleinen Produktionsbetriebs für Pyrolysekocher. Diese Kocher können mit Pellets aus vorhanden Abfallhölzern oder sonstigen Biomassen befeuert werden.“

Wesentliche Komponente von ECOKRAFT 
Für das Projekt realisierte ECOKRAFT mit einer kleinen Produktionsanlage einen unverzichtbaren Bestandteil im gesamten Wertschöpfungsprozess der neuen Werkstatt. Der Grund: Die Anlage wird zur Herstellung von Pellets benötigt, die zur Befeuerung der Kocher eingesetzt werden. „Die komplette Maschine zur Herstellung der Pellets ist mit einem extrem geringen Energiebedarf verbunden und kann sehr einfach bedient werden“, erklärt Reinhold Eder, Vorstand und Geschäftsführer der ECOKRAFT AG und ergänzt: „Somit können sich die Haushalte wieder autonom eine warme Mahlzeit zubereiten.“ Der Vorteil läge klar auf der Hand: „Pyrolysekocher weisen eine höhere Effizienz als die traditionelle ,Drei-Steine-Feuerstelle´ auf und können fortan den Verbrauch an Feuerholz vermindern.“ Am Tag könnten folglich bis zu 2.000 kg Biomassen in wertvolle Energiepellets umgeformt und bis zu 4.000 Haushalte pro Tag mit Energie zum Kochen versorgt werden. „Der Einsatz unserer Technologie in einer von Umweltkatastrophen strapazierten Region, eröffnet den Menschen eine kleine wirtschaftliche und zugleich umweltfreundliche Perspektive“, betont ECOKRAFT-Vorstand Reinhold Eder und stellt fest: „Es werden neue Einkommensmöglichkeiten generiert. Gleichzeitig können die vorhandenen Ressourcen des Landes genutzt werden.“ Das verhindere die weitere Abholzung und die damit verbundene Bodenerosion und unterstütze darüber hinaus die Bemühungen zur Wiederaufforstung lokaler Wälder. Das sieht Alexander Angermaier, Fachstelle Beschaffung, Caritas Schweiz genauso: „Man bildet eine Gruppe von Unternehmern und Lehrlingen in der Produktion und in der Unternehmensführung aus. Es entsteht ein Markt für Heizpellets in städtischen Zonen. Auf dem Land wird der Fokus auf den Gebrauch von lokal vorhandenen organischen Abfällen gelegt.“ Um mit den energieeffizienten Kochgeräten eine warme Mahlzeit zuzubereiten, kämen trockene Blätter und Ernterückstände in Pelletform zum Einsatz. Auf Holzkohle könne in Zukunft komplett verzichtet werden. Angermaier weiter: „Die Biokohle, welche als Pyrolyserückstand entsteht, kann sodann zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Die mit Kompost angereicherte Pflanzenkohle, welche in den Boden eingearbeitet wird, erhöht die Bodenfruchtbarkeit, wirkt als einfacher CO2-Speicher und leistet damit vor Ort einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.“

ECOKRAFT-Technik zeigt was in ihr steckt
Für die Verarbeitung der Biomasse zu Heizpellets kommen sowohl eine ECOKRAFT Schneidmühle SM 200 als auch eine Pelletpresse RP 15 zum Einsatz. Die Schneidmühle SM 200 ist für verschiedenste Materialien ideal geeignet. Der günstige Anschaffungspreis, das robuste, geteilte Stahl- und Schweißgehäuse, die gute Reinigungsmöglichkeit sowie leichter Messer- und Siebwechsel zeichnen diese Schneidmühle aus. Die Rotormesser sind nach der neuesten V-Schnitt-Technologie angeordnet, die stets für ein hochwertiges Mahlgut sorgen. Die RP15 ist hingegen speziell für feinkörnige Biomassen wie etwa Sägemehl, Hobelspäne, Gärsubstrate, Spelze oder Fruchtreste entwickelt worden. Die eingebaute Dampfabführung aus dem Pressraum und zwei zentrale Schmierpunkte gewährleisten ein Höchstmaß an Kompaktheit und sind einfach zu bedienen. Die leistungsstarke Presse ermöglicht so ein Maximum an Durchsatz sowie eine erstklassige Qualität der Heizpellets. Beide Anlagen wurden an das vorhandene haitianische Stromnetz angepasst, sodass ein 32 Ampere Kraftstecker vollends ausreicht. „Das alles ermöglicht die einfache Handhabung und Wartung der Maschinen und einen mit maximal 15 kw/h geringen Strombedarf“, so Christian Wagner, Vertriebsleiter der ECOKRAFT AG. Überdies benötige die Pelletieranlage den Platzbedarf einer Europalette und kann beliebig mit einem Hubwagen bewegt und positioniert werden.

 

Mit der Anlagentechnik von ECOKRAFT können am Tag jetzt bis zu 2.000 kg Biomassen in wertvolle Energiepellets umgeformt und bis zu 4.000 Haushalte pro Tag mit Energie zum Kochen versorgt werden.

 

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