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Einsatzgebiete

Es gibt eine Vielzahl von Einsatzgebieten für Pellets aus Biomassen und wir haben hier nur einige Bereiche exemplarisch herausgestellt. Die Auflistung gibt weder einen Schwerpunkt noch eine Wertung wieder. Grundsätzlich kann nahezu jede Biomasse, die einen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 20 % hat, in eine Pelletform gepresst werden.

Tierfutter / Leckerli

Vorteile:

  • Eigene Rezepte/Mischungen
  • 100 % Kontrolle über die Inhaltsstoffe (Bio)
  • Kein Entmischen des Futters
  • Produktion von Kleinstmengen ist wirtschaftlich rentabel
  • Einfache Herstellung und Einsparung von Lagerfläche (Volumen 3:1)
  • Einfacher Transport (schnelle und einfache Umlagerung, durch Einblas- und Absaugsystem)
  • Schutz vor Verschmutzung/Verstaubung
  • Schutz vor Ungeziefer
  • Schutz vor Schimmelbildung
  • Einfache Dosierung
  • Einfacher Weiterverkauf in kleinen Einheiten
  • Abfallstoffe sinnvoll verwerten mit neuen Produkten (Pferdeleckerli…)

Ausgangsmaterial:

  • Karottenreste, Obstreste (Saftpressen)
  • Zuckerrübenschalen (Zuckerproduzenten)
  • Heu (Landwirte, Pferdewirte)

 

Dünger

Vorteile:

  • Eigene Mischungen für optimalen Ertrag
  • Verwertung der eigenen Ressourcen
  • 100 % Kontrolle über die Inhaltsstoffe (Bio)
  • Langzeitdüngung möglich – Nährstoffe werden langsam in die Erde abgegeben
  • Kein Entmischen des Düngers
  • Produktion von Kleinstmengen ist wirtschaftlich rentabel
  • Einfache Herstellung und Einsparung von Lagerfläche (Volumen 3:1)
  • Einfacher Transport (schnelle und einfache Umlagerung, durch Einblas- und Absaugsystem)
  • Schutz vor Verschmutzung/Verstaubung
  • Schutz vor Ungeziefer
  • Schutz vor Schimmelbildung
  • Einfache Dosierung
  • Einfacher Weiterverkauf in kleinen Einheiten

Geeignete Ausgangsmaterialien:

  • Schafwolle
  • Gärsubstrate
  • Hühnermist
  • Alpakamist
  • Pferdemist
  • Schweinemist
  • Rinderdung
  • Gärreste aus der Biogasanlage
  • Champignon-Kompost
  • usw.

 

Video "Schafwoll-Pellets als Bio-Dünger" vom BR Fernsehen

Tier-Einstreu

Vorteile:

  • Optimale Saugkraft der Pellets nutzen
  • 100 % Kontrolle über die Inhaltsstoffe (Bio)
  • Viel weniger Staubbelastung beim Einbringen/Ausbringen
  • Weniger Austauschintervalle
  • Produktion von Kleinstmengen ist wirtschaftlich rentabel
  • Einfache Herstellung und Einsparung von Lagerfläche (Volumen 4:1)
  • Einfacher Transport (schnelle und einfache Umlagerung, durch Einblas- und Absaugsystem)
  • Schutz vor Verschmutzung/Verstaubung
  • Schutz vor Ungeziefer
  • Schutz vor Schimmelbildung
  • Einfache Dosierung
  • Einfacher Weiterverkauf in kleinen Einheiten
  • Weiterverarbeitung zu Dünger möglich

Ausgangsmaterial:

  • Sägespänne (Sägewerk)
  • Stroh (Pferdehaltung)
  • Spelzen (für die Haltung verschiedener Tierarten)
  • Hanf
  • Gärsubstrate

 

Energie

Vorteile:

  • wertvoller, energiereicher Rohstoff wird für die maschinelle Befeuerung nutzbar
  • Einnahmen für Abfallprodukte
  • Selbstversorgung
  • Schutz vor Staubexplosion bei brennbarem Materialien
  • Produktion von Kleinstmengen ist wirtschaftlich rentabel
  • Einfache Herstellung und Einsparung von Lagerfläche (Volumen 4:1)
  • Einfacher Transport (schnelle und einfache Umlagerung, durch Einblas- und Absaugsystem)
  • Schutz vor Verschmutzung/Verstaubung
  • Schutz vor Ungeziefer
  • Schutz vor Schimmelbildung
  • Einfache Dosierung
  • Einfacher Weiterverkauf in kleinen und großen Einheiten

Ausgangsmaterial:

  • Sägespäne (Sägewerk)
  • Pelletbruch oder –staub (Pelletwerke; Pellettransportunternehmen)
  • Hackschnitzel (Forstwirt, Sägewerk)
  • Bretterverschnitt (Schreinerei; Behindertenwerkstätten)
  • Backwarenabfall (Bäckerei; 25 % Überproduktion pro Tag)
  • Nußschalen (Hersteller; Verwerter)
  • Holz- und Energiepflanzen

 

Kunststoff (Granulat)

Bei der Verarbeitung von PVC können große Mengen an Fasern und Stäuben anfallen, im Pelletierverfahren können diese Materialien wieder zur Granulat geformt werden, somit kann dieses Material wieder im Spritzgussverfahren verwendet werden.

 

 

PU-Schaum Abfallmaterial muss i.d.R. nach Volumen entsorgt werden. Durch die Verdichtung von ca. 20:1 können sehr hohe Entsorgungsflächen und somit Kosten eingespart werden.

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