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Ausgangsmaterialien

Aus den unterschiedlichsten biogenen Ausgangsstoffen können hochwertige Pellets produziert werden.

Sägemehl

Aus einem Abfallprodukt wird hochwertiger Brennstoff!

Im holzverarbeitenden Gewerbe fallen täglich große Mengen an Sägemehl an.
Diese werden in der Regel entsorgt oder sehr günstig als Einstreumaterial für die Tierhaltung verkauft.

Ein kurzes Beispiel:

Sägemehl wird für ca. 11 bis 15 Euro/m³ verkauft (Gewicht ca. 220 kg/m³), somit ergibt sich ein Verkaufspreis von ca. 60 Euro/to. Die Tonne Holzpellets wird stattdessen für ca. 260 Euro verkauft, somit könnte nur durch die Veränderung der Dichte und Form ein zusätzlicher Gewinn von ca. 200 Euro/to realisiert werden. Maschinen-Amortisationszeiten von kleiner als einem Jahr sind hier keine Seltenheit! Dies gilt auch für Hackschnitzel oder Hobelspäne.

Durch unser Verfahren können Sie erstklassige Holzpellets für die Eigennutzung oder den Verkauf produzieren – ohne großen Personaleinsatz-, fast vollautomatisch. Durch den einfachen Tausch unserer Matrizen können Sie selbst den gewünschten Durchmesser von 6 mm (Standard), 8 mm oder sogar 20 mm wählen.

Einsatzgebiete der Pellets:

- Energiegewinnung
- Einstreu

2 kg Sägemehl ergeben ca. 10 kw/h Energie, was wiederum ca. 1 Liter Heizöl entspricht!

Während der Pelletierung durch unsere Ecokraft Pelletiermaschinen Modellreihe entstehen bei der Verarbeitung knapp 80 Grad Celsius, welche die Biomasse in die gewünschte Form bringt und sie lange haltbar macht.

3 Teile Sägemehl entsprechen ca. 1 Teil Pellets, was bedeutet, dass sich der benötigte Lagerplatz um ca. 67% verringert!

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch ihre hervorragende Verarbeitung (100 % Made in Germany) und hohe Produktionsqualität im Dauerbetrieb aus. Zudem kann auf chem. Bindemittel bei der Herstellung der Pellets komplett verzichtet werden.

Heu

Heupellets eignen sich hervorragend als Futtermittel in der Tierhaltung.

Beispiel:

Viele Pferde reagieren allergisch auf Heufütterung mit Husten, Atembeschwerden bis hin zum Asthma und Headshaking. Bisher waren das Wässern des Heus, Ausweichen auf Heulage, Heucobs oder Trockengras die einzigen Möglichkeiten, betroffene Pferde mit Grundfutter zu versorgen. Durch die Pelletierung des Heus können die Tiere so ohne die Heustaubentwicklung das Futter verzehren! Weiterer Vorteil: Durch das pelletieren kann das Heu lange aufbewahrt werden und reduziert die benötigte Lagerfläche um ein vielfaches!

Heupellets können am freien Markt für ca. 4 Euro/kg erworben werden. Dies ergibt einen rechnerischen Tonnenpreis von 4.000 Euro! Werden Sie selbst zum Produzenten!

Einsatzgebiet der Pellets:

  • Futtermittel

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch ihre hervorragende Verarbeitung und der dauerhaften leistungsstarken Ausgabe aus. Zudem verzichten wir komplett auf Bindemittel bei der Herstellung von Pellets und zeichnen uns so stark vom Markt ab!

Hopfen

Hopfen und Malz Gott erhalt`s…

Getreu dem Motto wird immer mehr Rohhopfen (ohne Stiele) in Pelletform gepresst, dabei bleibt der Alphasäurengehalt konstant, bei deutlich erhöhter Haltbarkeit. Zudem bleibt der Rohhopfen vor Ungeziefer sowie vor Verschmutzung und Verstaubung geschützt und der Transport, die Lagerung und vor allem die Dosierung wird i.d.R. deutlich erleichtert.
Durch die steigende Anzahl von Hobby- und Kleinstbrauereien wird das Kilogramm Hopfenpellets derzeit für ca. 40 Euro gehandelt.

Einsatzgebiet der Pellets:

  • Rohstoff

Hopfendolden sind ein extrem empfindlicher Rohstoff und deshalb ist es sehr wichtig die Rohware nicht über 60 Grad Celsius zu erhitzen.

Die Pelletieranlage LP22 kontrolliert optional den Preßraum mit einem Temperatursensor, somit ist ein überschreiten von 60 Grad Celsius nicht möglich, da die LP22 sofort die Produktion stoppt, damit keine Inhalts- und Geschmacksstoffe verloren gehen.

Ohne die Zugabe von Bindemitteln entsteht so ein hervorragendes Naturprodukt zur Herstellung von Bier.

 

DOWNLOAD PRESSEARTIKEL "BRAUWELT 2019"  (PDF)

Hanf

Hanf gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Vor allem weil alle Pflanzenteile auf vielfältige Art nutzbringend verarbeitet werden können. So werden z.B. seit der Frühgeschichte und Antike Seile und Tücher aus den Fasern der Stängel, Speiseöle aus den Samen und ätherische Öle aus den destillierten Blättern und Blüten gewonnen.

Die meist einjährige Pflanze kann eine Wuchshöhe von bis zu 5 Metern erreichen und wächst dicht und aufrecht. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Pflanze durch Kunststoffe verdrängt. Erst seit den 1990er Jahren gewinnt der Hanf im landwirtschaftlichen Anbau wieder an Popularität. 

Hanfsamen enthalten viel Protein, Kohlenhydrate, Fette und einen hohen Anteil an Ballaststoffen und verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Hanfnüsse und Hanföl enthalten mehr als  90 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega 3 Fettsäuren.

Dank seiner unschlagbaren, biologischen Eigenschaften fanden viele Hanfprodukte wieder zurück in den Handel. Derzeit sind 52 Nutzhanf-Sorten in der EU zum Anbau erlaubt.

Hanf hat viele, unglaubliche Vorteile:
- Extrem widerstandsfähig
- Schimmelt nicht, auch nicht in feuchtem oder nassem Zustand
- Kann mehrfach recycelt werden 

Hanfpellets eignen sich somit als perfekte Einstreu (schimmelt nicht) und als Energieträger.

1kg Hanfpellets hat einen Brennwert von ca. 4,5 kWh. Somit könnten 2 kg Hanfpellets nahezu einen Liter Heizöl ersetzen und dies sauber, nachhaltig und klimaneutral.

 

Bohnenkraut & Majoran

Je ausgefallener die Ideen, desto mehr überraschen die Ergebnisse.

Stängel von Bohnenkraut und Majoran z.B. können hervorragend pelletiert und als hochwertiger Brennstoff und damit der Energiegewinnung eingesetzt werden.

In einem kg des herkömmlichen “Abfallproduktes” stecken ca. 5 kw Energie, was einen halben Liter Heizöl entspricht!

Einsatzgebiete der Pellets:

  • Brennstoff
  • Energiegewinnung

Während der Pelletierung durch unsere Ecokraft Pelletiermaschinen Modellreihe entstehen bei der Verarbeitung knapp 100 Grad Celsius, welche die Biomasse in die gewünschte Form bringt und sie lange haltbar macht.

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch Ihre hervorragende Verarbeitung und der dauerhaften leistungsstarken Ausgabe aus. Zudem verzichten wir komplett auf Bindemittel bei der Herstellung von Pellets und zeichnen uns so stark vom Markt ab!

Hackschnitzel

Bei der Produktion von Hackschnitzeln fallen teilweise große Mengen an Ausschussmaterial (zu langes oder zu feines Material) an, die nicht für die Verfeuerung im Hackschnitzelofen verwendet werden können. Diese Reste können hervorragend zu hochwertigen Pellets weiterverarbeitet werden und schließen somit den Kreis einer zu 100% sinnvollen Nutzung des wertvollen Rohstoffes Holz.

Des weiteren steigt durch die hohe Nachfrage nach Brennpellets auch der Kaufpreis. Hackschnitzelerzeuger können sich durch die “Veredelung” von Hackschnitzeln somit einen neuen Kundenkreis erschließen.

Ein kurzes Beispiel:

Hackschnitzel werden für ca. 110 Euro/to verkauft. Holzpellets werden stattdessen für ca. 260 Euro/to verkauft, somit könnte nur durch die Veränderung der Dichte und Form ein zusätzlicher Ertrag von ca. 150 Euro/to realisiert werden. Amortisationszeiten von kleiner einem Jahr sind hier keine Seltenheit! Dies gilt auch für Säge- und Hobelspäne.

Durch unser Verfahren können Sie erstklassige Holzpellets für die Eigennutzung oder den Verkauf produzieren – ohne großen Personaleinsatz-, fast vollautomatisch.
Durch den einfachen Tausch unserer Matrizen können Sie selbst den gewünschten Durchmesser von 6 mm (Standard), 8 mm oder sogar 20 mm wählen.

Einsatzgebiete der Pellets:

  • Brennstoff
  • Energiegewinnung

2 kg Hackschnitzel ergeben ca. 10 kw/h Energie, was wiederum ca. 1 Liter Heizöl entspricht!

Während der Pelletierung durch unsere Ecoworxx Pelletiermaschinen Modellreihe entstehen bei der Verarbeitung knapp 80 Grad Celsius, welche die Biomasse in die gewünschte Form bringt und sie lange haltbar macht.

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch Ihre hervorragende Verarbeitung und der dauerhaften leistungsstarken Ausgabe aus. Zudem verzichten wir komplett auf Bindemittel bei der Herstellung von Pellets und zeichnen uns so stark vom Markt ab!

Gärsubstrate

Als Gärsubstrate werden i.d.R. die bei der Erzeugung von Biogas in Biogasanlagen befindlichen Fermenterinhalte (Gülle, Festmist und Energiepflanzen, wie Mais-, Getreide-, Grassilage oder landwirtschaftliche Nebenprodukte und Bioabfälle) nach der Vergärung bezeichnet. Dieses Biomasserestmaterial bietet sich optimal als Düngemittel an, da nahezu alle enthaltenen Spurenelemente, fast der gesamte Stickstoff, Phosphor und je nach Verfahren auch der gesamte Schwefel im Gärsubstrat verbleibt.  Durch die Vergärung wirkt der Dünger weit weniger chemisch aggressiv gegenüber den Pflanzen als die Rohgülle. Zudem ist die Stickstoffverfügbarkeit für die Pflanzen optimaler und der Geruch weit weniger intensiv. Der Gärrest macht ca. 50 % des eingesetzten Ausgangsmasse aus.

Da die Gärsubstrate ebenso wie die normale Gülle in den Wintermonaten nicht auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden darf, müssen Biogasanlagenbetreiber eine hohe Lagerkapazität vorhalten. Durch Pelletierung könnte diese benötigte Lagerfläche drastisch verringert werden. Zudem lassen sich die anfallenden Gärsubstrate optimal transportieren und für die Ausbringung dosieren. Die Nährstoffe und Mineralien des Düngers werden durch die verdichteten Pellets langsam an die landwirtschaftlichen Nutzflächen wieder abgegeben. In einigen Fällen erfolgt auch die Verbrennung der Gärsubstrate zur weiteren Mengenverringerung oder zur Energiegewinnung.

Einsatzgebiete der Pellets:

  • Dünger
  • Energiegewinnung

Während der Pelletierung durch unsere Ecokraft Pelletiermaschinen Modellreihe entstehen bei der Verarbeitung knapp 80 Grad Celsius, welche die Biomasse in die gewünschte Form bringt und sie lange haltbar macht.

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch Ihre hervorragende Verarbeitung und der dauerhaften leistungsstarken Ausgabe aus. Zudem verzichten wir komplett auf Bindemittel bei der Herstellung von Pellets und zeichnen uns so stark vom Markt ab!

Bäckerware

Altbrot (in Deutschland auch: Rückbrot) ist Brot, das am Ende eines Verkaufstages in Bäckereien und im Handel übrig bleibt und als Nahrungsmittel aussortiert wird oder dessen Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.

Die Lagerhaltung von Brot hat heute nicht mehr den hohen Stellenwert vergangener Zeiten. In vergangenen Zeiten, gerade in der häuslichen Bäckerei, wurde nicht täglich, sondern in unterschiedlichen Abständen gebacken, was einen erheblichen Aufwand der Lagerhaltung erforderte. Heute ist ein großes Sortiment frischer Backwaren täglich verfügbar. Der Überfluss unserer Industriegesellschaft hat die Kundenwünsche verändert, sie verlangt frische Produkte. Am Ende steht für das unverkäufliche Altbrot meist nur die kostenpflichtige Entsorgung an, welche auf Kosten des Herstellers/Bäckers geschieht.

Durch die Pelletierung von Altbrot ist es möglich, Backwaren für verschiedene Einsatzgebiete weiter zu verwenden und eine kostspielige Entsorgung für den Hersteller zu umgehen. Vielmehr ist es durch die Pelletierung von Biomasse möglich, sich neue Umsatzmärkte anzuschließen und einen Teil zum nachhaltigen Umweltschutz beizutragen.

Einsatzgebiete von Altbrot-Pellets:

  • Brennstoff
  • Futtermittel in der Tierhaltung
  • Energiegewinnung

2 kg Altbrot ergeben ca. 10 kw/h Energie, was wiederum ca. 1 Liter Heizöl entspricht! Durch diese Eigenschaft ist Albrot ein hervorragender Brennstoff und kann durch die Energierückgewinnung (siehe Video) bis zu 50% der Energiekosten und bis zu 91% CO2-Ausstoß beim Hersteller verringern!

Während der Pelletierung durch unsere Ecokraft Pelletiermaschinen Modellreihe entstehen bei der Verarbeitung knapp 100 Grad Celsius, welche die Biomasse in die gewünschte Form bringt und sie lange Haltbar macht.

4 Teile Brötchen entsprechen ca. 1 Teil Pellets, was bedeutet, dass sich der benötigte Lagerplatz um ca. 75% verringert!

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch Ihre hervorragende Verarbeitung und der dauerhaften leistungsstarken Ausgabe aus. Zudem verzichten wir komplett auf Bindemittel bei der Herstellung von Pellets und zeichnen uns so stark vom Markt ab!

Zellulose

Zellulose, ist ein bedeutender Rohstoff für die Papierherstellung (Rohstoff ist lignin- und cellulosereiches Holz) sowie für die chemische Industrie und die Bekleidungsindustrie (Samenhaare des Baumwollstrauch sowie Bastfasern aus Flachs usw.).

In der Natur ist Zellulose in großen Mengen verfügbar, deshalb wird derzeit geforscht ob und inwieweit man aus pflanzlicher Biomasse (Holz und Stroh) auch Biokraftstoff herstellen kann.

Auch die hervorragenden bauphysiologischen Eigenschaften von Zellulose machen es zu einem begehrten Schütt- und Dämmstoff.

Einsatzgebiete der Pellets:

  • Brennstoff
  • Schüttmaterial
  • Dämmstoff

Während der Pelletierung durch unsere Ecoworxx Pelletiermaschinen Modellreihe entstehen bei der Verarbeitung knapp 80 Grad Celsius, welche die Biomasse in die gewünschte Form bringt und sie lange haltbar macht.

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch Ihre hervorragende Verarbeitung und der dauerhaften leistungsstarken Ausgabe aus. Zudem verzichten wir komplett auf Bindemittel bei der Herstellung von Pellets und zeichnen uns so stark vom Markt ab!

Spelzen

Spelzen bieten sich perfekt als Einstreu an…

Der lästige und fluffige Rest beim Schälen des Korns wird häufig zu unrecht als Abfallstoff deklariert und dementsprechend einfach entsorgt. Gerade bei Pferdebesitzern steigt die Nachfrage nach Pellet-Einstreu enorm an. Für die Tonne Einstreupellets wird in Bio-Qualität schon mal bis zu 400 Euro bezahlt - also auf keinen Fall wegwerfen !  

Einsatzgebiet der Pellets:

  • Einstreu

Sämtliche Pelletiermaschinen Modelle zeichnen sich durch Ihre hervorragende Verarbeitung und der dauerhaften leistungsstarken Ausgabe aus. Zudem verzichten wir komplett auf Bindemittel bei der Herstellung von Pellets und zeichnen uns so stark vom Markt ab!

Schafwolle

Schafwolle als organischer Langzeitdünger

Viele Gartenbesitzer möchten ihren Garten möglichst naturnah bewirtschaften und deshalb auf Mineraldünger verzichten. Meist ist dies mit eigenem Kompost gut möglich. Für höheren Stickstoffbedarf kann Hornmehl oder –späne eingesetzt werden. Doch nicht jeder hat genügend Kompost zur Verfügung. Als Alternative bietet der Handel verschiedene organische Mehrnährstoffdünger auf Basis von Malzkeimen und Vinasse (z.B. Maltaflor), Rindermistpellets (z.B. Oscorna) oder Vogelmist (z.B. COMPO Natur Dünger Guano) an. Weniger bekannt ist, dass auch Schafwolle ein guter Dünger ist. Dies mag daran liegen, dass die Wolle direkt vom Schafhalter etwas mühsam auszubringen ist. Doch inzwischen gibt es auch pelletierte Schafswolle, die wesentlich einfacher zu handhaben ist. 

Eigenschaften der Schafwolle als Dünger:

Schafwollpellets werden aus ungewaschener Schafwolle und hier vorzugsweise aus den mit Mist verschmutzten Partien, die beim Scheren aussortiert werden, hergestellt. Dadurch erhält man einen Mehrnährstoffdünger, der zudem die Nährstoffe langsam freisetzt. Neben Stickstoff enthält Schafswolle vor allem noch Kalium und etwas Schwefel, in geringen Mengen sind Phosphat und Magnesium enthalten. Da Phosphat nur schwer ausgewaschen wird, ist in den meisten Böden genügend bzw. sogar zu viel Phosphat vorhanden. Daher ist ein Mehrnährstoffdünger mit geringem Phosphatgehalt hier durchaus sinnvoll.

Untersuchungen ergaben, dass bei fast allen organischen Düngern 75 Prozent des pflanzenverfügbaren Stickstoffs innerhalb der ersten 14 bis 21 Tage freigesetzt wird, bei Schafwolle dagegen erfolgt eine um bis zu zehn Tage verzögerte Freisetzung. Daher lässt sich Schafwolle gut als Langzeitdünger einsetzten. 

Eigenschaften im Überblick:

Inhaltsstoffe 
(Herstellerangabe)
floraPell*
Pellets
Rötberghof**
COMPO BIO Universal Langzeit-Dünger mit Schafwolle ****(50% Wolle)
Stickstoff N
10 - 12 %
10%
5%
Phosphat P2O5
0,15 - 0,17 %
0,3%
4%
Kalium K2O
4 - 6 %
5%
6%
Schwefel S
1,8 - 2 %
1,8%
Magnesium MgO
0,05 %
0,3%
organische Substanz oTS
ca. 85 %
76,5%
Bindemittel (Kalk)
3%
pH-Wert
ca. 8,8
10,3
Weitere Eigenschaften: · Kann das 3,5 fache des Eigengewichts an Wasser speichern
· Soll abschreckende Wirkung gegen Schnecken (Struktur) und Wühlmäuse (Geruch) haben
· Bodenverbesserer

Düngeempfehlung lt. Hersteller (je nach Nährstoffbedarf der Gemüseart teils stark unterschiedlich): 
*10 - 15g/Pflanze,** 5 - 80g/Pflanze (= 25,5 – 138g/m²), *** 100 - 170g/m². 
Beachten Sie: Bei zusätzlicher Kompostdüngung sollte die Düngermenge stark reduziert werden! 

Es gibt inzwischen auch NPK-Dünger im Handel (Compo), die zu 50% aus Schafwollpellets bestehen. Durch die unterschiedliche Mischung der übrigen 50% ergeben sich Dünger mit unterschiedlichen Nährstoffgehalten, die teils deutlich von reinen Schafwollpellets abweichen. Diese werden als Univeral-, Rosen-, Koniferen- oder Tomatendünger „mit Schafwolle“ vertrieben. Als vorteilhaft wird hier besonders die Wasserspeicherfähigkeit betont.

Einsatzmöglichkeiten:

Grundsätzlich kann man mit Schafwolle alle Pflanzen düngen, die keine sauren Böden brauchen, also alles außer Heidelbeeren, Rhododendren und anderen Moorbeetpflanzen, denn dafür ist der pH-Wert zu hoch. Auch bei Böden mit hohem pH-Wert (7 und höher) sollte besser auf einen weniger alkalischen Dünger zurückgegriffen werden. Wegen des hohen Stickstoffgehaltes ist Schafwolle für Starkzehrer besonders geeignet. Optimal ist sie für Pflanzen mit einer Kulturdauer von 10 bis 14 Wochen, also z.B. für Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Zuckermais oder Kohlarten, da die Nährstoffe erst nach und nach freigesetzt werden. Aber auch im Staudenbeet oder für Kübelpflanzen ist Schafwolle einsetzbar. Bei Zimmerpflanzen sollte man jedoch auf diesen Dünger verzichten, da der Eigengeruch in Räumen störend wirken kann.

Ausbringung:

Grundsätzlich kann man sich ungewaschene Schafwolle direkt an der Quelle, also bei einem Schafhalter besorgen. Hier erhält man Schmutzwolle oft kostenlos oder zu einem kleinem Preis. Dafür ist die Ausbringung etwas umständlicher als bei Wollpellets, denn die Wolle muss in kleine Flocken auseinandergezupft werden. Sie wird dann entweder auf dem Beet ganzflächig oder direkt um die Pflanzen herum verteilt. Damit die Wollflocken nicht weggeweht oder von Vögeln zum Nestbau abtransportiert werden, kommt eine Schicht Erde darüber. Pflanzt man z.B. Tomaten oder steckt Kartoffeln, gibt man die aufgezupfte Wolle direkt ins Pflanzloch bzw. in die Pflanzfurche. Verwendet man Wollpellets, so gibt man auch diese direkt ins Pflanzloch oder streut sie aufs Beet, wo man sie dann gut durch unterhacken einarbeitet. In jedem Fall, ob bei Verwendung von Rohwolle oder Pellets, muss gut gewässert werden, damit sich der „Wasserspeicher Wolle“ füllt. Die Wolle quilt auf, sobald sie mit Wasser in Berührung kommt und gibt dabei kontinuierlich ihre Nährstoffe frei. Schafwollpellets können aber auch als Mulchmaterial verwendet werden, da die Wolle in dieser gepressten Form schwerer ist und liegen bleibt. So gemulchte Beete sind für die meisten Schnecken weniger attraktiv. 

Preise und Bezugsquellen für Schafwollpellets:

Schafwollpellets bzw. organische Dünger mit Schafwollanteil gibt es in Baumärkten, speziellen Gärtnereien und auch über den Internethandel zu kaufen. Die Preise sind nach Menge gestaffelt. So kosten z.B. 2,5kg reine Schafwollpellets rund 18 €. Dünger mit Schafwollanteil werden z.B. in 2kg-Packungen für ca. 10€ verkauft. Beim Preisvergleich muss der evtl. unterschiedliche Nährstoffgehalt und die damit pro Pflanze bzw. pro m² tatsächlich benötigte Menge berücksichtigt werden.

Einige Bezugsadressen (weitere im Internet):
Düngepellet Produkt u. Vertriebs GmbH, Finsterwalder Str. 57, 01979 Lauchhammer, Tel.: 03574/767121, www.florapell.de 
Rötberghof, Klaus Mebus, Hauptstrasse 36, 74423 Obersontheim, Telefon 07973/910380 www.roetberghof.de
Schafwollspinnerei Höfer GmbH, Aiblingerstraße 1, 83075 Bad Feilnbach (Litzldorf), Tel.: 08066/362, www.schafwolle-hoefer.de

Quelle: https://www.dlr-rheinpfalz.rlp.de

 

 

Video "Schafwoll-Pellets als Bio-Dünger" vom BR Fernsehen

Apfeltrester

Apfelreste, bei der Produktion von Säften oder Apfelprodukten (Apfelringe) fallen sehr große Mengen an Apfel-Biomasse an. Durch Trocknung auf unter 20 % Restfeuchtigkeit und Umformung zu Pellets können diese energie- und vitaminreichen Rohstoffe für Jahre erhalten bleiben. In Pelletform wird dieser hochwertige Rohstoff als Leckerlie für Pferde uns sonstige Kleintiere verwendet. Somit können zusätzliche Einnahmen von bis zu 3 Euro pro kg erzielt werden.

 

 

Tierfutter aus Gewürzresten

Tierfutter aus Gewürzresten, ein Traum von herrlichem Aroma aus Petersilie und Schnittlauch. Die bei der Produktion von Gewürzen anfallenden Reststoffe werden zu hochwertigen Tierfutterpellets umgewandelt. Unglaublich beliebt bei Hasen und Meerschweinchen. 

Fischlockfutter aus Mais

Fischlockfutter aus Mais, aus einfachem Mais wird ein Premiumprodukt für Angler/innen. Aus 0,25 Euro/kg für den reinen Mais werden durch die Umformung, Verpackung und Labeling ein Verkaufsschlager für 3 Euro/kg. Die Produktionsmengen pro Stunden liegen hier bei ca. 500 kg/Std.

Wir testen Ihr Material!

Vor dem Kauf einer Pelletieranlage empfehlen wir eine Probepelletierung in unserem Testcenter.

Bei der Probepelletierung wird die Pelletierfähigkeit, der Durchsatz beim gewünschten Modell sowie die passende Matrize ermittelt. Um einen geeigneten Test durchführen zu können, ist eine Überlassung von ca. 100 kg vom gewünschten Material erforderlich. Bitte achten Sie bei der Materialwahl darauf, dass das zu pelletierende Material einen Feuchtigkeitsgehalt kleiner 20% aufweist.

Sie möchten eine Probepelletierung durchführen lassen?
Bitte schreiben Sie uns dazu eine Nachricht an office@ecokraft.com

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