DE

Waldbesitzer können jetzt Mittel aus Konjunkturprogramm beantragen

Trockenheit, Stürme und Schädlingsbefall haben die Wälder Deutschlands in den vergangenen beiden Jahren massiv geschädigt. Das BMEL ist deshalb seit über einem Jahr aktiv, um die Akteure in der Forstwirtschaft in dieser Krisensituation mit zusätzlichen GAK-Mitteln zu unterstützen. Bund und Länder haben bis zum Jahr 2023 insgesamt rund 800 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt.
So wichtig diese GAK-Hilfen auch sind: Viele Erwerbsforstbetriebe leiden derzeit massiv an Liquiditätsproblemen in Folge der hohen Holzmengen und der in Folge eingebrochenen Holzmärkte. Durch die Corona-Pandemie und die zumindest zeitweise unterbrochenen Wertschöpfungsketten hat sich diese Situation zusätzlich verschärft. Die Bundesregierung hat deshalb Wald und Holz im Corona-Konjunkturpaket mit insgesamt 700 Millionen Euro berücksichtigt. Zur Unterstützung von privaten und kommunalen Waldbesitzern plant das BMEL auf Basis von De-minimis außerdem eine einmalige Prämie für eine besonders nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, die durch eine Zertifizierung nachgewiesen werden muss.

Quelle: https://www.bmel.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Presse/2020/201103-investitionsprogramm-wald.html

 

Wer kann Zuschüsse aus dem Investitionsprogramm Wald beantragen?

  • private und kommunale Forstbetriebe
  • forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse
  • forstliche Lohnunternehmer
  • forstliche Sachverständige
  • Forstbaumschulen

In welchem finanziellen Rahmen bewegt sich das Investitionsprogramm Wald?

  • Die geplante Investition muss mindestens 10.000 Euro betragen.
  • Pro Zuwendungsempfänger können bis zu 400.000 Euro ausgezahlt werden.
  • Der Zuschuss beträgt 40 Prozent der gesamten Investitionssumme. Für den restlichen Betrag stellt die Landwirtschaftliche Rentenbank einen zinsgünstigen Programmkredit bereit

Welche ECOKRAFT-Maschinen sind im Förderprogramm genehmigt?

  • Pelletpressen
  • Brikettpressen 
  • Zerkleinerungsmaschinen 
  • Siebmaschine 
  • Absackanlage 
  • Materialbehälter 

Den Link zur Antragstellung bei der Rentenbank findet sich hier: https://www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/

 

 

Mit Holzpellets aus nachhaltiger Forstwirtschaft günstig, energiesparend und klimaneutral heizen.

Der Trend zu Pelletheizungen ist ungebrochen. Sei es der Austausch der veralteten Ölheizung oder die Neuinstallation. Somit steigt auch die Nachfrage nach Holzpellets kontinuierlich: alleine in den letzten 10 Jahren hat sich der Absatz von Holzpellets vervierfacht.

Bisher wurden Energiepellets zumeist aus 100 % reinem Fichtenkernholz (entrindet) hergestellt. Zunehmend wächst aber auch die Nachfrage nach Industriepellets aus Spaltprodukten von Holz- und Sägewerken, also Siebmaterial, Sägemehl, Spänen, Resthölzer und auch Hackschnitzeln stetig.

Um eine Tonne Holzpellets zu produzieren sind etwa 6 bis 8 Kubikmeter Späne oder ca. 4 Kubikmeter Hackschnitzel erforderlich. Das Rohmaterial darf einen maximalen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 20 % haben. Für die Trocknung von Holzreststoffen bietet sich die Containertrocknung an. Dieses einfache und kostengünstige Verfahren kann in 8 bis 12 Stunden ein Volumen von ca. 27 Kubikmeter von ca. 60 % auf unter 20 % Restfeuchtigkeit trocknen. Alle Holzmaterialien unter 6 mm können sofort pelletiert werden, alle übrigen Größen müssen vorab durch eine Schneidmühle zerkleinert werden. Anschließend wird unter hohem Druck das Material mit rotierenden Walzen (Kollerrädern) durch eine Matrize gepresst. Durch die entstehende Hitze binden die materialeigenen Harze und Lignine das Pellet perfekt ab, somit sind bei Weichhölzern keinerlei zusätzliche Bindemittel (Presshilfsmittel, wie pflanzliche Stärke) notwendig. Vor dem Abkühlen in speziellen Moskito-Netz Big Bags können die produzierten Pellets noch gesiebt werden, um den Feinanteil zu verringern. Nach 8 bis 12 Stunden Kühlpause sind die Holzpellets dann vollständig gehärtet und können verpackt oder in Silos befördert werden.

Der Energieaufwand, um Pellets aus trockenen Sägespänen zu produzieren, liegt bei nur 2,7 %. Im Vergleich verbraucht die Herstellung von Heizöl 12 % und von Flüssiggas sogar 14 % der Energie.

Der Brenn- und Heizwert dieser Energiepellets ist sehr gut, nur der Aschegehalt ist i.d.R. leicht erhöht, durch den Rindenanteil der mitverarbeitet wird. Die genutzten Holzreststoffe werden durch die starke Erhöhung der Schüttdichte stark volumen- und staubreduziert. Die Gefahr einer Staubexplosion wird deutlich gesenkt. Über Schnecken und/oder Saugsysteme können Holzpellets leicht und günstig transportiert, gelagert und exakt in Heizsystemen dosiert werden.

2 kg Holzpellets ersetzen ca. 1 Liter Heizöl.

Holzpellets sind eine nachhaltige, regional verfügbare und kostengünstige Energiequelle, die gut für das Klima ist und uns alle ein Stück unabhängiger macht.

Sprechen Sie uns gerne an!

 

 

 

Alle Rechte vorbehalten. Ecokraft AG | Impressum  | Datenschutz | Kontakt